Der Diplomlehrgang Akupunktur und Tuina bildet Studentinnen und Studenten zu eigenständigen Therapeutinnen und Therapeuten im Fachgebiet Chinesische Medizin aus, mit Schwerpunkt Akupunktur und Tuina.

Die Ziele für die umfassende Ausbildung gibt das berufliche Kompetenzprofil der OdA AM vor. Der Diplomlehrgang vermittelt die Basiskompetenzen der Chinesischen Medizin sowie der therapeutischen Arbeit.

Der Lehrgang fokussiert auf die Therapie mit Akupunktur und Tuina. Aufbauend auf den Grundlagen der Chinesischen Medizin, folgt eine intensive Auseinandersetzung mit Akupunktur und Tuina.

Den Studierenden wird auch ein praktischer Überblick über die weiteren Methoden der Chinesischen Medizin vermittelt (Diätetik, Arzneitherapie und Qi Gong). Eine umfangreiche klinische Ausbildung gewährleistet den Wissenstransfer in die Praxis und die Vorbereitung auf die spätere berufliche Tätigkeit.

Diese Ausbildung ist OdA AM akkreditiert und bereitet auf die Höhere Fachprüfung der OdA AM vor.


Aufbauend auf den Grundlagen der Chinesischen Medizin (G-Kurs) wird hier die Kunst und Wissenschaft der Akupunktur und mit ihr verwandter Methoden vermittelt: Leitbahnen und Akupunkturpunkte, Nadeltechniken, Moxibustion, Gua Sha, Schröpfen, Elektro- und Laserakupunktur sowie die Mikrosysteme Ohr- und Schädelakupunktur. Der Kurs ist in zwei Phasen aufgeteilt: In der ersten (A1–A3, A5) werden die Grundlagen unterrichtet. In der zweiten Phase (A4, A6, A7) werden klinische Aspekte und Anwendungen präsentiert und vertieft.

Der Grundlagenkurs für Chinesische Medizin vermittelt die Basistheorien der Chinesischen Medizin: Yin und Yang, die fünf Wandlungsphasen, Substanzen, Leitbahnsystem, Zang Fu-Physiologie und -Pathologie und Chinesische Diagnostik. Dieser Ausbildungsabschnitt schafft die Basis für alle folgenden Ausbildungsabschnitte der Chinesischen Medizin (Akupunktur, Chinesische Arzneitherapie, etc.).