Im Gespräch mit Simon Becker sagt Christina Aubert, dass sie zur rechten Zeit am rechten Ort war. Im Jahr 2000 eröffnete sie ihre eigene Praxis in Zürich – genau in einer Phase, in der Akupunktur in Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderwunsch langsam bekannter wurde.
Die Ausbildung, damals bei Hamid Montakab, war familiär, überschaubar , seriös, fundiert – aber auch eine völlig neue Welt, und am Anfang auch ziemlich komplex.
Oder wie sie selbst sagt: Zwischendurch hatte sie einfach ein richtiges „Birchermüesli im Kopf“. Yin, Yang, Leere, Fülle, Jing-Mangel – plötzlich schien alles mit allem zusammenzuhängen.
Trotzdem blieb sie dran. Sie spezialisierte sich auf Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderwunsch – ein Gebiet, das sie bis heute begleitet. Und sie hat miterlebt, wie Akupunktur dort von etwas eher Ungewohntem zu einer selbstverständlichen Ergänzung geworden ist.
Was sie neuen Studierenden mitgeben möchte: echtes Interesse an der Medizin, Freude am Umgang mit Menschen – und einen langen Atem.
Denn irgendwann ordnet sich auch das Birchermüesli im Kopf!
Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!