An der Chiway Akademie für Akupunktur und Asiatische Medizin bilden wir Menschen zu zukünftigen TCM-Therapeut:innen aus – und wir bieten Weiterbildungen für Menschen an, die es bereits sind.

Wir sind echte Menschen, die echte Menschen unterrichten – mit Herzblut, Leidenschaft und mit unseren eigenen Charakteren und Persönlichkeiten.

Das teilen wir auch regelmässig: in dieser Blogreihe zum Beispiel, in unseren 40 Jahre Chiway – Jubiläumshighlights, im Newsletter und auf unserer Website.

Und dabei begegnet uns immer öfter diese Frage:

Welche Rolle soll und darf KI dabei spielen?

Für uns ist die Antwort nicht einfach schwarz oder weiss.

Wie wir schreiben

Unsere Texte schreiben wir selber. Wir diskutieren, redigieren, verändern und verbessern sie.

Und ja – wir lassen uns dabei von einer KI helfen – als Sparring-Partner, zum Gegenlesen oder um uns auf etwas aufmerksam zu machen, das wir vielleicht übersehen haben.

Thema, Haltung und Aussagen kommen von uns. KI hilft uns dabei, schneller und gründlicher zu arbeiten und noch einmal mit ein paar zusätzlichen „Augen“ auf einen Text zu schauen. Das ist übrigens auch mit diesem Text passiert. Die erste Fassung haben wir selbst geschrieben. Anschliessend haben wir sie von einer KI kritisch prüfen lassen. Dabei wurden nicht nur ein paar Schreibfehler entdeckt. Die KI hat uns auch darauf aufmerksam gemacht, dass wir das Thema zunächst etwas zu sehr als Entweder-Oder beschrieben hatten.

Genau das ist es ja aber eigentlich nicht – lies weiter, wenn dich unsere Haltung interessiert. Wir würden deine gern kennen – und freuen uns über deinen Kommentar (ganz unten).

Wie wir zu Bildern kommen

Auch unsere Bilder entstehen in erster Linie ganz klassisch: Wir fotografieren selber oder arbeiten mit Fotograf:innen – echte Menschen fotografieren echte Menschen. Manchmal lassen wir uns inzwischen aber auch dabei von KI helfen.

Warum?

Wir möchten dir möglichst lebendige und inspirierende Einblicke in unsere Welt geben. In das, was dich erwartet und wie es im Unterricht oder in einer Weiterbildung tatsächlich zugeht. Wie solche Bilder entstehen, weisst du selbst: Handy raus, draufdrücken, möglichst oft, verschiedene Blickwinkel – grösser, kleiner, näher, über die Schulter oder frontal. So entstehen oft genau die Bilder, die eine Situation besonders gut einfangen.

Und was passiert dann?

Dann haben wir Bilder, auf denen Menschen zu sehen sind, du vielleicht. Oder deine Kolleg:innen. Damit kommt die entscheidende Frage:

Dürfen wir dich zeigen?

Bist du damit einverstanden, auf unserer Website, in einem Blogartikel, Newsletter oder Social-Media-Post zu erscheinen? Wenn du das nicht möchtest, zeigen wir dich natürlich nicht. Dürfen wir nicht, wollen wir auch nicht. Wenn du einverstanden bist, freuen wir uns darüber – und bedanken uns herzlich bei dir.

Was wir dabei schützen wollen

Natürlich müssen wir diese Einwilligungen auch dokumentieren. Am besten schriftlich, für beide Seiten nachvollziehbar und widerrufbar. Bei der Vielzahl an Kursen, Weiterbildungen und Teilnehmer:innen kommt da einiges zusammen. Bei einem spontanen Schnappschuss ist nicht immer sofort geklärt, wer darauf zu sehen ist oder ob wir Jahre später noch eindeutig nachvollziehen können, wer einer Veröffentlichung zugestimmt hat. Dann können wir ein gutes Bild entweder gar nicht verwenden oder müssen erkennbare Personen unkenntlich machen. Beides ist irgendwie schade.

Was KI hier verändern kann

Genau an dieser Stelle finden wir einige Möglichkeiten von KI ausgesprochen praktisch: Wir können eine reale Unterrichtssituation erhalten und einzelne Personen darin durch künstlich erzeugte Bilder ersetzen – zum Beispiel dann, wenn jemand nicht oder nicht mehr öffentlich gezeigt werden möchte.

So können wir weiterhin zeigen, wie Unterricht bei Chiway aussieht, ohne jemanden in eine Situation zu bringen, in der er oder sie sich vielleicht doch zu einem „Ja“ gedrängt fühlt. Wir können ein gutes Bild weiterverwenden, obwohl sich die Voraussetzungen verändert haben.

Aber was ist dann noch echt?

Genau hier wirds spannend – ein mit KI bearbeitetes Bild ist nicht automatisch „unecht“. Der/die Dozierende ist echt. Der Raum ist echt. Die Unterrichtssituation ist echt.
Was gezeigt wird, hat tatsächlich so stattgefunden. Aber: eine Person im Bild wurde ersetzt. Die erste Frage, der erste Reflex heutzutage ist klar: „Ist hier KI drin?“ Für uns stellt sich diese Frage so weniger. Wir fragen uns vielmehr:

Was wurde verändert, warum wurde es verändert – und täuscht das Bild über etwas Wesentliches hinweg?

Diese Unterscheidung finden wir wichtig, und sie bestimmt unser Handeln.

Wo für uns eine Grenze liegt

Technisch lässt sich inzwischen sehr vieles erzeugen. Das bedeutet für uns aber nicht, dass wir alles machen wollen, was möglich ist. Wir würden zum Beispiel keine künstlichen Studierendengruppen erzeugen, um einen Kurs gut besucht aussehen zu lassen, der es nicht war. Wir würden keine Unterrichtssituation erfinden, die bei uns so gar nicht stattfindet.

KI darf uns helfen, Menschen zu schützen, Inhalte verständlicher zu zeigen oder Bilder sinnvoll weiterzuverwenden. Sie soll aber keine Wirklichkeit behaupten, die es bei Chiway nicht gibt.

Das ist für uns eine wichtige Grenze.

Nicht alles ist schwarz oder weiss

Gerade unser Beispiel zeigt trotzdem, dass die Sache nicht immer ganz einfach ist. KI kann uns helfen, eine Person aus einem veröffentlichten Bild zu entfernen und damit ihre Privatsphäre besser zu schützen. Gleichzeitig müssen wir, um genau das zu tun, zunächst ein Bild mit dieser Person durch ein KI-System bearbeiten lassen. Eine Lösung kann also an einer Stelle etwas verbessern und gleichzeitig an anderer Stelle neue Fragen aufwerfen. Deshalb möchten wir KI nicht pauschal als gut oder schlecht einordnen. Wir schauen lieber genau hin:

Welches Problem wollen wir lösen? Welche Daten verwenden wir dafür? Welche Veränderung ist vertretbar? Und bleibt das, was wir zeigen, in seiner Aussage wahr?

Wie genau setzen wir KI bei Bildern ein?

Natürlich kennzeichnen wir Bilder entsprechend, die mithilfe KI bearbeitet wurden. Moment, ist das so natürlich? Auch früher schon sind Bilder bearbeitet worden – Farben retuschiert, Gesichter bearbeitet, Hintergründe angepasst… nur heute ist das so viel einfacher und verbreiteter, schneller und überwältigender – drum ist die Kennzeichnung diser Veränderungen, die häufig grundlegender sind als die gute alte Bildbearbeitung, tatsächlich wichtig.

Da wir nicht bei jedem einzelnen Bild ausführlich erklären können, was genau verändert wurde, hier unsere Leitlinien:

  • Wenn du Dozierende oder Chiway-Team-Mitglieder siehst, sind diese Personen echt.
  • Räume und Hintergründe können für eine bessere Darstellung zum Beispiel aufgehellt, beruhigt oder leicht angepasst worden sein. Aber es gibt diese Räume.
  • Wenn Studierende, Teilnehmende unserer Witerbildungen oder Patient:innen zu sehen sind, deren Gesicht nicht erkennbar ist, handelt es sich um reale Personen.
  • Ist ein Gesicht erkennbar, liegt entweder das Einverständnis der betreffenden Person vor oder die Person wurde so verändert beziehungsweise ersetzt, dass sie nicht identifizierbar ist.
  • Wenn wir Bilder mit echten, erkennbaren Personen mithilfe von KI bearbeiten, achten wir darauf, welche Bilder wir dafür verwenden und welche Informationen wir dem eingesetzten KI-System übermitteln. Unnötige Angaben wie Namen oder andere personenbezogene Informationen verwenden wir dabei nicht.

Ein Beispiel

„So findet man einen Punkt – Simon Becker beim Unterrichten.“

Ein Bild aus dieser Serie nutzen wir in unseren Kommunikationsmitteln. Die Studentin links im Bild ist deutlich erkennbar. Sie war mit dem Fotoshooting und der Veröffentlichung einverstanden – und freut sich, dass wir das Bild verwenden.

Was aber, wenn sie es irgendwann nicht mehr möchte und ihre Einwilligung widerruft?

Dann könnten wir das Foto zum Beispiel so verändern:

Die Studentin würde durch eine künstlich erzeugte Person ersetzt. Simon Becker, die Unterrichtssituation und der Raum bleiben unverändert. Und natürlich kennzeichnen wir das Bild entsprechend. So können wir die Privatsphäre einer Person schützen und gleichzeitig weiterhin zeigen, wie Unterricht bei Chiway tatsächlich aussieht.

Wir finden, das ist eine gute Möglichkeit – gerade weil sie nicht einfach nur technisch praktisch ist, sondern uns auch hilft, verantwortungsvoll mit Bildern von Menschen umzugehen.

Unser Fazit

Wir glauben nicht, dass KI automatisch etwas menschlicher oder unmenschlicher macht. Entscheidend ist für uns, wie wir sie einsetzen. Wir möchten transparent damit umgehen, Menschen und ihre Persönlichkeitsrechte respektieren und gleichzeitig die Möglichkeiten nutzen, die uns neue Technologien bieten. Und wir werden dabei vermutlich auch weiterhin dazulernen. Denn gerade weil KI immer mehr kann, bleibt für uns die Frage immer wichtig:

Was wollen wir damit tun – und was ganz bewusst nicht?

Wir sind gespannt, wie du das siehst. Lass uns gern einen Kommentar da.

Unser Angebot

Wenn du Interesse an unseren Angeboten hast, dann schau doch rein, wie wir unsere tägliche Arbeit machen: Chinesische Medizin lernen mit Freude und Begeisterung – Aus- und Weiterbildung, die fundiert, inspirierend und menschlich ist. Oder melde dich für unseren Newsletter an. Ausserdem feiern wir dieses Jahr 40 Jahre Chiwayschau rein.

Christina Aubert –  vom „Birchermüesli im Kopf“ während der Ausbildung bis zu ihrer Jubiläumsvorlesung

Auch Christina Aubert gehört zu der Generation der ersten Studierenden der Chiway Akademie. Mitte der 90er Jahre, nach einer eigenen positiven Behandlungserfahrung, begann sie die Ausbildung an der „Academy of Chinese Healing Arts“, wie die Chiway damals noch hiess.

Schaut rein, wie sie es selbst erzählt (11 Minuten):

Christina Aubert im Interview mit Simon Becker zu 40 Jahre Chiway

 

Im Gespräch mit Simon Becker sagt Christina Aubert, dass sie zur rechten Zeit am rechten Ort war.  Im Jahr 2000 eröffnete sie ihre eigene Praxis in Zürich – genau in einer Phase, in der Akupunktur in Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderwunsch langsam bekannter wurde.

Die Ausbildung, damals bei Hamid Montakab, war familiär, überschaubar , seriös, fundiert –  aber auch eine völlig neue Welt, und am Anfang auch ziemlich komplex.

Oder wie sie selbst sagt: Zwischendurch hatte sie einfach ein richtiges „Birchermüesli im Kopf“. Yin, Yang, Leere, Fülle, Jing-Mangel – plötzlich schien alles mit allem zusammenzuhängen.

Trotzdem blieb sie dran. Sie spezialisierte sich auf Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderwunsch – ein Gebiet, das sie bis heute begleitet. Und sie hat miterlebt, wie Akupunktur dort von etwas eher Ungewohntem zu einer selbstverständlichen Ergänzung geworden ist.

Was sie neuen Studierenden mitgeben möchte: echtes Interesse an der Medizin, Freude am Umgang mit Menschen – und einen langen Atem.

Denn irgendwann ordnet sich auch das Birchermüesli im Kopf!

Seid gespannt auf ihre Jubiläumsvorlesung zu Gynäkologie und Geburtshilfe in der TCM – in 2 Wochen hier. 

Inhalt:

In dieser Jubiläumsvorlesung beleuchtet Christina Aubert den weiblichen Zyklus sowie die Begleitung von Schwangerschaft und Geburt durch die Brille der Chinesischen Medizin. Fachpersonen erhalten in diesem praxisnahen Beitrag fundierte Einblicke in die perinatale Akupunktur und die energetische Dynamik der verschiedenen Reproduktionsphasen.

Bernhard Nessensohn – Vom ersten Impuls zum eigenen Weg

Bernhard Nessensohn gehört zu den ersten Studierenden der Chiway Akademie. 1994 schloss er seine Ausbildung ab – zu einer Zeit, in der vieles noch im Aufbau war und Lernen vor allem eines bedeutete: selbst erarbeiten, gemeinsam vertiefen, dranbleiben.

Schaut rein:

Sein Weg zur Chinesischen Medizin begann nicht gradlinig. Über eine erste Ausbildung als Heiler in Basel und eine Heilpraktiker – Ausbildung in München kam er mit verschiedenen Methoden in Berührung.

Doch erst ein Informationsabend an der Chiway brachte Klarheit.  Für ihn war sofort spürbar: Das ist es.

Heute lebt Bernhard im Südwesten Frankreichs und arbeitet weiterhin mit Menschen – allerdings hat sich seine Praxis im Laufe der Jahre verändert. Weniger klassische Akupunktur, mehr Arbeit mit Energie, mit den Händen, mit Tai Ji und Qi Gong. Der Zugang ist feiner geworden, direkter, persönlicher.

Was ihm besonders wichtig ist: Die Chinesische Medizin ist kein reines Fachgebiet. Wer diesen Weg wählt, beginnt immer auch einen eigenen Entwicklungsprozess.
Oder anders gesagt: Man lernt nicht nur eine Methode – man verändert sich selbst.

Genau das möchte er neuen Studierenden mitgeben. Offen zu bleiben für diesen Prozess. Und zu verstehen, dass das, was man hier lernt, weit über Techniken hinausgeht.

Weitere Highlights der 40-Jahre-Reihe:

Erfahrungsbericht einer Chiway-Absolventin

Zehn Jahre lang führte Jeannine E. eine eigene Drogerie. Heilpflanzen, Kräuter und natürliche Wirkstoffe gehörten zu ihrem Alltag – und die Leidenschaft für das Heilen mit der Natur war schon immer da.

Nach dieser intensiven Zeit wollte sie ihr Wissen vertiefen – als logische Fortsetzung ihrer bisherigen Arbeit. Die Idee, die Erwachsenenmatur zu machen und Pharmazie zu studieren, war naheliegend. Doch mit zwei kleinen Kindern war ein Universitätsstudium schlicht zu kompliziert.

Also begann sie zu suchen – nach einem Weg, der sich mit Familie, Beruf und ihrer Liebe zu den heilsamen „Drogen“ verbinden liess.


Der Einstieg in die Chinesische Medizin

Jeannine fand auch die Traditionelle Chinesische Medizin faszinierend – und fand dort eine Möglichkeit, eine nebenberufliche Ausbildung zu absolvieren, mit Diplom – Abschluss und einem neuen Betätigungsfeld, aufbauend auf ihrem erlernten Beruf.

Sie begann, Akupunktur an einer der Schulen zu lernen – eine Ausbildung, die ihr einen ersten Zugang zur Chinesischen Medizin eröffnete.

„Es war eine gute Ausbildung, aber mir fehlte Struktur, Klarheit, Ordnung. Für mich war es so ein sehr grosser Aufwand. Ich merkte, dass ich lieber in einer festen Struktur lerne, und ich wollte Tiefe, um mich wirklich sattelfest zu fühlen. Ich will eins nach dem anderen verstehen, will wissen, warum etwas wirkt – und da fehlte mir einfach die Sicherheit.“


Der Schnuppertag an der Chiway..

und die Entscheidung für die Arzneitherapie

Ein Schnuppertag an der Chiway Akademie veränderte alles.

Simon Becker erläutert Kräuter - Chinesiche Arzneitherapie der Chiway

Simon Becker erläutert Kräuter – Chinesische Arzneitherapie der Chiway

„Ich war sofort fasziniert – vor allem von Simon Becker.

Seine Klarheit, sein enormes Wissen und die Leidenschaft, mit der er unterrichtet, haben mich tief beeindruckt.“

 

 

 

 

 

 

 


Jeannine Erzinger TCM Therapeutin, Absolventin Chiway Chineische Arzneitherapie. Jeannine spürte: Hier kann sie die Chinesische Medizin wirklich verstehen – bis in die Tiefe, die sie anstrebt.

„Ich wusste: Wenn ich die Chinesische Medizin ganz begreifen will, dann gehört die Chinesische Arzneitherapie dazu. Das ist der zweite Teil, neben der Akupunktur, der alles miteinander verbindet.“

 

 

 


Lernen mit Anspruch und Herz…

…oder mit Freude und Begeisterung, wie wir bei Chiway sagen

Der Entscheid, an die Chiway zu wechseln und den Diplomlehrgang Chinesische Arzneitherapie dort zu beginnen, war schnell gefallen.

„Ich wollte gefordert werden. Ich wollte Prüfungen, Struktur, ein bisschen Strenge – und damit den sicheren Rahmen, um mein Wissen wirklich zu verankern.“

Was sie besonders schätzt, ist die Kombination aus Tiefe, Struktur und Herzblut.

Jeannine über Simon: „Simon ist ein strenger Lehrer – aber mit Herz. Er fordert uns, aber er begleitet uns auch mit Begeisterung und Leidenschaft. Man spürt, dass er will, dass wir verstehen – nicht nur bestehen.“


Was sich verändert hat – Sicherheit und Vertrauen

Mit jedem Modul wächst ihr Verständnis – und mit ihm das Vertrauen in ihre eigene therapeutische Arbeit.

„Ich lernte hier, Diagnosen klar zu stellen, Therapien zu begründen und Verantwortung zu übernehmen. Heute fühle ich mich sicher mit meinen Patientinnen und Patienten. Ich zweifle nicht mehr – ich weiss, was ich tue.“

Die Ausbildung in Chinesischer Arzneitherapie hat für sie eine neue Welt eröffnet:

„Ich sehe Zusammenhänge klarer, kann Behandlungen gezielter planen und habe das Gefühl, wirklich ganzheitlich zu arbeiten.“

Übrigens – eine von Jeannine’s Lieblings – Rezepturen, die sie gern anwendet, ist Suan zao ren tang:

„Da ich in meiner Praxis häufig mit dem Thema Schlafstörungen konfrontiert werde, verwende ich gerne die Basisrezeptur Suan zao ren tang, welche ich entsprechend der Symptomatik meiner Patienten modifiziere.  In meiner Wahrnehmung passt die Basisrezeptur gut in unsere anspruchsvolle Zeit, in der das Individuum  von äusseren Reizen und Aufgaben überflutet wird und sich diese Stressoren oft in Form von Gereiztheit und Schlaflosigkeit manifestieren.“

 

Die fünf Bestandteile der Basisrezeptur Suan zao ren tang sind:

Suan Zao Ren – getrocknete Jujubekerne, huan Xiong  – Chuanxiong-Rhizom, Fu Ling – Pilz-Myzel, „Poria-Kokospilz“, Zhi Mu – Wurzelstock der Anemarrhena, Gan Cao – Süssholzwurzel.

Hier im Bild: die Früchte des Suan zao ren, Ziziphi spinosae Sm – getrocknet Hauptbestandteil der Rezeptur.


Jeannine’s Fazit

Chiway war für mich der Wendepunkt. Ich habe hier nicht nur Wissen bekommen, sondern auch Vertrauen in mich selbst.
Das ist das Wertvollste, was man als Therapeutin mitnehmen kann.“


Mehr erfahren

👉 Erfahre mehr über den Diplomlehrgang Chinesische Arzneitherapie der Chiway Akademie und wie du mit den „Kräutern“ deine eigene therapeutische Sicherheit vertiefen und erweitern kannst.

An der Chiway Akademie für Akupunktur und Asiatische Medizin unterrichten wir mit Leidenschaft zukünftige TCM-Therapeut:innen – weil es für uns eine der erfüllendsten Aufgaben ist. In unserer Blogreihe „Warum wir das Unterrichten lieben“ geben unsere Dozierenden persönliche Einblicke: Was bewegt uns im Unterricht? Was inspiriert uns an unseren Studierenden?

Heute erzählt Simon Becker, Co-Gesamtleiter der Chiway Akademie, warum das Lehren für ihn mehr als ein Beruf ist: Es ist eine Berufung, geprägt von Inspiration, persönlichem Wachstum und echter Verbindung mit den Studierenden.

 

So findet man einen Punkt – Simon Becker beim Unterrichten

Die Arbeit mit den Studierenden gehört für uns zu den schönsten und bedeutsamsten Aspekten unserer Berufe. Wir sind alle erfahrene Therapeut:innen oder Fachpersonen auf unserem Gebiet – und zusätzlich zu Dozierenden geworden. Das Unterrichten liegt uns wirklich am Herzen. Das heisst, wir lieben es, unser Wissen und unsere Erfahrung weiterzugeben an Menschen, die sich dafür interessieren. Menschen, die von unserer Erfahrung lernen wollen, mit dem Ziel, selbst zu therapieren und wiederum damit anderen Menschen zu helfen.

Das bringt für uns nicht nur Abwechslung und Inspiration, sondern bietet auch immer die Möglichkeit, gleichzeitig selbst zu wachsen. Und die besten neuen Therapeut:innen „wachsen“ zu lassen. Ein Win-Win für uns alle.

Hier sind fünf Gründe, warum Simon Becker das Unterrichten so wichtig ist:

Grundlagen bauen liegt uns am Herzen

Der Anfang ist am wichtigsten, um bei den Studierenden die Basis zu legen und um das Grundverständnis für das System der Chinesischen Medizin richtig zu etablieren. Man könnte ja meinen, dass es irgendwann langweilig wird, als erfahrener Therapeut und Dozent immer wieder das gleiche Anfängerwissen vorzutragen – aber nein.

Simon sagt dazu: «Gerade das macht mir große Freude – ich finde es sehr wichtig, die richtigen Pflöcke gleich am Anfang einzuschlagen und das recht komplexe System der Chinesischen Medizin verständlich zu erklären. Denn am Anfang ist ALLES neu. Dafür unterrichte ich zu Beginn auch gern etwas frontal, noch nicht so kollaborativ – das kommt dann später. Es macht mir große Freude zu sehen, wenn gleich am Anfang das Verständnis entsteht und den Studierenden die Prinzipien und Mechanismen klar werden. Das macht es dann später so viel einfacher, wenn diese Basis richtig gelegt wurde, mit der wir dann ja permanent weiterarbeiten. Drum unterrichte ich auch nach so vielen Jahren die Anfänger immer noch gern selbst!»

Diese Begeisterung für den Anfang ist ansteckend und legt das Fundament für alles Weitere.

Lehren aus Leidenschaft

Klar kann man auch das Unterrichten selbst, die Theorie dahinter, erlernen. Ein gewisses Verständnis davon, wie Lernen funktioniert, gehört dazu. Damit es für Studierende spannend wird, braucht es aber auch die Leidenschaft des Dozierenden. Dieses «Gen», Wissen teilen zu wollen.

Simon sagt dazu: «Ich habe schon ganz früh angefangen zu unterrichten. Bereits in meinen eigenen Studienjahren im College habe ich anderen Nachhilfeunterricht gegeben. Ich liebe es einfach, Zusammenhänge zu erklären und anderen dabei zu helfen, diese zu verstehen. Heute ist es eine echte Berufung geworden, Wissen und Fähigkeiten an die nächste Generation weiterzugeben. Zu sehen, wie Studierende von ersten Unsicherheiten zu souveränen Fachkräften heranwachsen, ist für mich eine Quelle tiefer Erfüllung. Der Kontakt mit ihnen hält mich jung und motiviert mich, auch meinen eigenen Weg stets zu reflektieren und weiterzuentwickeln.»

Diese Freude am Erklären und Weitergeben spüren auch die Studierenden.

Aus Erfahrung wird Begeisterung

Wenn man zu früh, quasi direkt nach der eigenen Ausbildung, anfängt zu unterrichten, kann es sehr schnell theoretisch werden.

Simons Meinung: «Es braucht etwas Erfahrung im Berufsleben, in der Therapie. Man sollte die Dinge, die man unterrichtet, auch wirklich selbst schon erlebt, durchlebt haben. Dabei hat man dann echte Erfahrungen gesammelt, und die kann man weitergeben. Mir selber geht es jedenfalls so – ich verstehe das System der Chinesischen Medizin, und ich habe die Anwendungserfahrung. Dadurch kann ich Hintergründe erklären, Beispiele einbringen und die meisten Fragen der Studierenden wirklich auch beantworten.“

Bei uns haben daher alle Dozierenden mindestens 5 Jahre eigene Berufserfahrung als Therapeut:in – meist sogar deutlich mehr.

Die Begeisterung der Studierenden ist ansteckend!

„Es ist toll zu merken, wenn Studierende ihre eigene Begeisterung entwickeln. Ich kann ihnen dabei helfen, ihre individuellen Talente zu entdecken, ihren eigenen Stil zu formen und ihre berufliche Leidenschaft zu finden – das ist für mich eine der lohnendsten Aufgaben. Ihre Energie und ihr Enthusiasmus sind ansteckend: sei es, wenn sie eine neue Fähigkeit erlernen oder ein schwieriges Konzept endlich vollständig verstehen. Diese Momente sind nicht nur motivierend, sondern inspirieren mich, weiterzumachen. Dazu gehört auch, Studierende in Krisenmomenten zu unterstützen, ihnen Mut zu machen und sie zu motivieren, ihren Weg weiterzugehen. Diese Momente sind Highlights und erinnern mich immer wieder daran, warum ich meinen Beruf liebe.»

Simon fasst hier zusammen, was wir als Dozierende erleben dürfen: Studierende auf ihrem Weg begleiten – in ihren Erfolgen, ihrem Wachstum und auch in schwierigen Phasen – und dabei selbst inspiriert zu werden.

Selber lernen beim Lehren macht Spaß

Studierende bringen frischen Wind und besondere Fragen mit, die uns zum Nachdenken anregen und uns selbst weiterentwickeln lassen.

Simon sagt: «Als ich selbst Chinesische Medizin studiert habe, vor ca. 30 Jahren, waren die meisten Lehrer Chinesen, die schlecht Englisch sprachen. Und Fachbücher waren lückenhaft, rudimentär. Dadurch mussten wir uns vieles selbst erarbeiten und immer wieder überlegen, warum etwas so ist. Das hat mir großen Spass gemacht – ich will immer alles wirklich selbst verstehen. Dann kann ich es auch anderen erklären. Und doch – du denkst, du hast ein Konzept vollständig verstanden, und dann kommt diese eine Frage einer Studierenden, diese andere Perspektive, wo du plötzlich selbst sagen musst: Stimmt, so habe ich das noch nie betrachtet – das ist eine spannende Sicht und könnte ja auch sein! Dadurch lernst du wieder weiter. Und manchmal verstehst du sogar das Problem eines bestimmten Patienten plötzlich besser – und bereicherst wiederum deine eigenen Fähigkeiten als Therapeut damit.»

Die Neugier der Studierenden fordert uns, fachlich, methodisch und auch generationenübergreifend wirklich auf dem neuesten Stand zu bleiben. Es ist eine gegenseitige Lernbeziehung, die nicht nur sie, sondern auch uns bereichert.

Unterrichten bringt Abwechslung in den Therapiealltag

Die tägliche Arbeit mit Patient:innen ist anspruchsvoll, manchmal etwas einsam und oft emotional fordernd. Studierende in ihrem Lernprozess zu begleiten, bringt eine erfrischende Dynamik. Jede Begegnung ist anders, und ihre kreativen Ideen und Perspektiven bereichern unseren Alltag, machen ihn lebendiger und halten uns offen für Neues. Und wir können zusammen in der Gruppe an etwas arbeiten.

Simon ist da ganz klar: «Wenn die Grundlagen gut gelegt wurden und verstanden sind, ist es spannend, gemeinsam mit den Studierenden die weiterführenden Konzepte zu erarbeiten. Das ist auch mein Stil: Neues in der Klasse zusammen mit ihnen erarbeiten und sie dahin führen, dass allen die Lichter aufgehen.»

Chinesische Medizin lernen mit Freude und Begeisterung

Das ist unser Ziel bei Chiway: Eine Ausbildung zu gestalten, die fundiert, inspirierend und menschlich ist. Wir möchten Chinesiche Medizin so vermitteln, dass daraus Verständnis, Wissen und Begeisterung entstehen – und Studierende  mit Freude ihren eigenen Weg finden können. Denn genau das liegt uns wirklich am Herzen.

 

Fun Facts über Chiway

  1. Wir, die Chiway Akademie,  sind die älteste Schule für Akupunktur und Asiatische Medizin in der Schweiz. “Geboren” 1986. Und wir sind ziemlich jung (geblieben), und ziemlich international!
  2. Unsere Gründer waren – nein, keine Chinesen. Sondern Dr. Hamid Montakab, auch sehr international. Er hat in Paris Medizin studiert. Schulmedizin. Die Familientradition wollte es so. Bis er enttäuscht merkte, dass dabei – laut seinen Worten – nur die Krankheit, aber nicht der Mensch behandelt wurde. 
  3. Der Zufall hatte dann seine Finger im Spiel und brachte ihn zu einem Dinner, während dem das Wort “Akupunktur” fiel. Als nächster „Zufall“ ein kleines Zeitungsinserat, in dem ein Akupunktur-Kurs angeboten wurde. Er nahm teil, mitten im bereits laufenden Jahr. Dann liess er sich an der Medizinischen Fakultät für ein Jahr beurlauben, um die Welt und die Chinesische Medizin zu erkunden – und kehrte nie dorthin zurück. 
  4. Dazu kam die persönliche Erfahrung, dass seine Migräne innerhalb weniger Monate – nach jahrelangem Leiden – mit Akupunktur verschwand und ebenfalls nie wiederkehrte.
  5. Damals gab es keine Literatur zu Chinesischer Medizin. Nichts in Englisch. Immerhin – ein paar erste Texte auf Französisch. Im Lauf der Zeit hat Hamid dann selber zahlreiche Publikationen zur chinesischen Medizin geschrieben, darunter auch mehrere Lehrbücher, welche wir an der Chiway Akademie im Unterricht einsetzen. 
  6. Er war auch der erste Präsident der Schweizerischen Berufsorganisation für TCM (heute Fachverband Schweiz) und hat die Chinesische Medizin in der Schweiz ganz entscheidend mitgeprägt. Auch die Art, wie sie unterrichtet wird. Ganz viele Therapeut:innen, die später eine eigene Schule eröffneten, wurden durch Hamid in die Chinesische Medizin eingeführt.
  7. Er ist aber kein Phantom, sondern unterrichtet auch heute noch selber an der Chiway Akademie.
  8. “It was my dream to create an international school where all traditions could meet and students from the five continents could mingle and benefit from the deep knowledge and the wonderful holistic methods of the Asian Healing Arts and to pass them on further. I am content and deeply satisfied to see the academy continue this dream and flourish.» – Das ist sein Statement – wir wollen, dass es genauso weitergeht, und dass der “Geist” unseres Gründers uns weiter beflügelt!
  9. Und wie kam die Schule von Hamid zu Simon und Stefan? Beide haben damals zusammen lange Zeit die chinesische Arzneitherapie an der Chiway bei Hamid unterrichtet. Als Hamid sie fragte, ob sie die Chiway übernehmen wollen, haben sie beide nicht gezögert und einfach zugesagt. Ihr Plan war klar – sie wollten die Chiway und den exzellenten Ruf, den Hamid bereits erarbeitet hatte, aufrechterhalten, weiterführen und zur besten TCM Schule der Schweiz machen. 
  10. Heute würden wir sagen: mission accomplished – auch wenn es natürlich nicht sooo einfach war, wie es klang. Es gab Höhen. Und viel zu lernen.. eigentlich nicht verwunderlich bei einer Schule! 
  11. Jetzt sind wir ein “Dream Team of 4”, die die Chiway weiter führen:
    • Simon Becker – der Internationale. Hat in den USA Chinesische Medizin studiert, in China Praxis erworben, und dann nochmal in London einen Master gemacht. Seine Frau ist Koreanerin, und er fährt mit Begeisterung Velo in Kirgistan, in Irland, … und auch in der Schweiz . Oder er ist auf Tourenskiern unterwegs. Auf jeden Fall draussen!
    • Stefan Englert – der Mediziner. Allgemeinmedizinische Praxis in Ravensburg. Schwerpunkt Traditionelle Chinesische Medizin. Nach mehreren Jahren klinischer Tätigkeit in internistischen Abteilungen hat ihn das Reisefieber gepackt, und er sammelte seit 1982 umfangreiche Erfahrungen durch Studienaufenthalte in China und Japan, den Ursprungsländern der TCM. Sein Interesse an den Menschen und Kulturen führte ihn zur Integration von östlichen und westlichen “Medizinen”. Ausserdem liebt er es, japanische Gärten zu pflegen
    • Dann gibt es da noch Christine Hallier – die Frau aus Forschung und Lehre, die beschlossen hat, selber das Handwerk der TCM zu erlernen und heute auch selber praktiziert. So nebenher macht sie die Schulleitung in der Chiway, und sorgt dafür, dass die Stundenpläne Hand und Fuss haben und alle das Richtige lernen. Mit Grünzeug hat sie es nicht so – aber zu unserem Skelett hat sie eine liebevolle Beziehung und nennt ihn “Bruno”. 
    • Und Petra Staudenmaier – das Chamäleon aus der Wirtschaft, mit Positionierung, Marketing und Strategie als Schwerpunkt. Sie weckt gern schlafende Marken auf – und hat mitgeholfen, die Chiway nicht in einen Dornröschenschlaf wegdämmern zu lassen. Sie ist eigentlich ein Zugvogel, und tanzt auf mehreren Hochzeiten mit ihrer ConSoulting – Tätigkeit. Als es vor vielen Jahren bei ihr um die Berufswahl ging, hatte sie keine Ahnung, dass es neben der Schulmedizin- und Pharmazie auch was anderes gab – so ist die Beschäftigung mit Kräutern, Pflanzen, Energien, Nadeln etc Hobby und persönliches Interesse geblieben. Dafür kann sie die Chiway heute im Auftritt unterstützen und beleben.
  12. Zur Schule gehören natürlich auch die Dozierenden. Heute ein eingespieltes Team, und alles Persönlichkeiten. Alle mit vielen Jahren Erfahrung und passioniert in der Weitergabe der Kunst der Chinesischen Medizin. Zu entdecken hier – und in unseren Aus- und Weiterbildungen, am besten live. 
  13. Das Wichtigste an unserer Schule sind unsere Studierenden! Sie sind jung und auch schon mal etwas reifer, mit Lebenserfahrung und Hintergrund aus anderen Berufen. Multikulti – aus allen Ecken der Schweiz und aus aller Welt. Was sie eint: Alle sind irgendwann mal auf die Chinesische Medizin gestossen – häufig sogar selber als Patient:in, und haben sich begeistern lassen. Von der Einfachheit. Von der Wirksamkeit. Vom ganzheitlichen Menschenverständnis. Von den breiten Anwendungsfeldern, die das ganze grosse Universum der Chinesischen Medizin zu bieten hat. Von der Möglichkeit, andere Therapien zu integrieren. Und von vielen anderen spannenden Aspekten. Sosehr, dass sie es jetzt selber lernen und anwenden wollen!
  14. Die Chiway ist heute mitten in der Fussgängerzone der lebhaften Altstadt von Winterthur zuhause. Nicht grad ein sehr “chinesischer” Standort? Das brauchen und wollen wir auch gar nicht. Wir sind mitten im Leben, zeitgemäss, gut erreichbar, hier und heute. Also nicht remote in fernen Tälern oder Bergen. Allerdings war das nicht immer so: Zuerst ging Hamid mit den Studierendengruppen nach Griechenland und Frankreich und hat in Intensiv-Seminaren die TCM gelehrt. Nach den Wanderjahren hat er sich dann aber hier in Winterthur niedergelassen. 
  15. Heute wollen wir von diesem Spirit wieder etwas zurückbringen in die Ausbildung – ab diesem Jahr gibt es wieder Intensiv-Seminare, 3 Tage am Stück mit dem ganzen Kurs, in schöner, zivilisierter Umgebung. 
  16. Unser “Charakter”? Wir sind klein und fein, oder vielleicht besser gesagt, “klein aber oho”. Wir unterrichten mit Leidenschaft und Herzblut. Damit unsere Studierenden mit Freude und Begeisterung Chinesische Medizin lernen können. Lernen macht Freude, weil wir es zu 100% Ernst nehmen, Qualität vor Quantität setzen und konsequent unseren Weg gehen.
  17.  Es ist immer “was los” bei uns, so ein bisschen wie in einem Bienenstock – es summt und brummt, ständiges Kommen und Gehen an den Unterrichtstagen. Aber mit Ordnung und Struktur! In der Schule gibt es auch Platz für Austausch, es hat eine tolle Aufenthalts-Küche und eine Dachterrasse, die besonders beliebt ist, wenn die Sonne scheint. Dann wird die Pause auch mal 3 Minuten länger, oder eine Diskussion spontan nach draussen verlegt – das ist möglich mit unseren kleinen Klassen und der persönlichen Betreuung, auf die wir Wert legen. Wir wollen übersichtlich bleiben!
  18. Zum Schluss noch ein echter Fun Fact: wir feiern jährlich mit unseren Alumni, Studierenden und Dozierenden eine Sommerparty – mit Simon und Stefan am Grill, Buffet für alle, Musik, Stimmung, Ambiente, alles da. Nur für das Wetter können wir nie garantieren – aber wir haben auch schon bei strömendem Regen drinnen und draussen den Sommer gefeiert – so sind wir halt, immer mit Freude und Begeisterung.
  19. Nächstes Jahr, im 2026, werden wir 40 Jahre alt. Das werden wir so richtig feiern, und die Party wird dann etwas grösser!
  20. Eines unserer Lieblingsfotos aus dem Chiway Alltag ist dieser Moment, wenn wieder eine Klasse abgeschlossen hat und die Hüte fliegen:

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